Grundschullehrkräfte, UBUS-Fachkräfte, pädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe in Schulen sowie in der Familienhilfe, Tagesmütter-/väter
Die Teilnehmenden werden befähigt, Eltern frühzeitig in ihrem Lebensalltag zu erreichen und bei problematischen oder unsicherem Verhalten Veränderungsbereitschaft zu fördern.
MOVE für Eltern bietet einen professionellen Ansatz um gezielt mit schwer erreichbaren Eltern in einen vertrauensvollen Kontakt zu kommen und mit kurzen Interventionen einen motivierenden Dialog über Erziehung anzustoßen. Das evaluierte modular aufgebaute Seminar vermittelt die Motivation von Eltern einzuschätzen und zu fördern. Es werden praxisorientierte Methoden und Handlungsweisen zur Unterstützung eines Reflexionsprozesses bei Eltern über das Erziehungs- und Gesundheitsverhalten vorgestellt und gemeinsam erprobt. Zudem werden Anregungen vorgestellt Eltern zur Annahme weiterer hilfreicher Unterstützungsangebote im Hilfesystem zu motivieren.
Lehrkräfte, UBUS-Fachkräfte, pädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe in Grundschulen
In der Fortbildung beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Bedeutung und Komplexität von „Medien“. Neben den gesundheitlichen Risiken von Medienkonsum werden Anregungen zur Aufarbeitung kindlicher Medienerfahrungen erarbeitet. Neben wissenschaftlichen Informationen erhalten die Teilnehmenden durch interaktive Übungen auch praktisches Handwerkszeug zur inhaltlichen und methodischen Gestaltung von Elternarbeit mit an die Hand. Zudem werden die Aufgaben und Pflichten im Bereich der Medienerziehung bearbeitet.
Lehrkräfte, UBUS-Fachkräfte, pädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe in Grundschulen
Die Teilnehmenden können eigenständig die Unterrichtseinheiten des Programms durchführen.
Das Programm basiert auf dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Lebenskompetenzansatz in der Erziehung und beinhaltet die Schulung von sozialen und emotionalen Fertigkeiten bei Kindern. Die Förderung der Lebenskompetenzen hat sich in Studien als effektive Methode zur Verhütung von Sucht, Gewalt, Aggression und Stress erwiesen. Es ist wichtig, dass Kinder lernen, ihre Gefühle und Bedürfnisse richtig einzuschätzen und zu verbalisieren. Kindern mit diesen Fähigkeiten gelingt es eher, sich negativem Gruppendruck zu widersetzen. Ihnen fällt es später leichter, sich bewusst gegen Drogen und für eine gesunde Lebensweise zu entscheiden. Durch die Teilnahme an der Fortbildung werden Lehrkräfte befähigt, das Programm selbstständig ein- und durchzuführen. Inhaltlich werden theoretische Hintergründe und praktische Übungen zu den Bereichen Wahrnehmung, Kommunikation, Problemlösung und Medienkompetenz vermittelt. Das Programm umfasst insgesamt 28 Unterrichtseinheiten. Während der Fortbildung werden einzelne Unterrichtseinheiten ausprobiert und gemeinsam besprochen.
Lehrkräfte, UBUS-Fachkräfte, pädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe in weiterführenden Schulen sowie in der Beruflichen Qualifizierung
Die Teilnehmenden werden befähigt, bei beobachtetem, möglicherweise riskantem Konsumverhalten von legalen oder illegalen Rauschmitteln angemessen zu reagieren.
MOVE richtet sich an Fachkräfte, die jungen Menschen dazu motivieren wollen, positive Veränderungen in ihrem Leben anzustreben. Es werden praxisnahe Methoden und Handlungsweisen vorgestellt und erprobt, um bei auffällig konsumierenden jungen Menschen das Bewusstsein über mögliche Auswirkungen und ein Verständnis für die Bedeutung von Veränderung zu fördern. Neben der Verwendung im Beratungssetting werden insbesondere Alltagsgespräche zwischen „Tür-und-Angel“ im Sinne der Kurzintervention genutzt, um den Veränderungsprozess anzustoßen und zu begleiten. Der unterstützende und respektvolle Ansatz eignet sich besonders für den Kontakt mit jungen Menschen, die zunächst wenig Bereitschaft zeigen das Verhalten zu ändern, welches als schwierig und riskant einzuschätzen ist.
Lehrkräfte, UBUS-Fachkräfte, pädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe in weiterführenden Schulen (SEK I)
Die Teilnehmenden sind qualifiziert eigenständig Tom & Lisa- Schüler:innen-Workshops durchzuführen.
“Tom & Lisa” ist ein evaluiertes Planspiel der Villa Schöpflin gGmbH zur Alkoholprävention. Tom und Lisa sind dabei die Protagonist:innen des Planspiels. Die beiden wollen ihren Geburtstag feiern und die teilnehmenden Schüler:innen schlüpfen in die Rolle der Partyplaner:innen und beteiligen sich als Geburtstagsgäste. Ziel der Fortbildung ist es, die Teilnehmenden für die eigenständige Durchführung des Planspiels zu schulen. Dazu erhalten die Teilnehmenden Faktenwissen rund um das Thema Alkohol und Jugend, eine Einführung in den Ablauf des Planspiels inklusive der Möglichkeit zur Erprobung der darin verwendeten Methoden. Zudem ist die Implementierung des Programms in der Schule ein Bestandteil der Fortbildung. Das erste Modul der Fortbildung findet in digitaler Form statt, alle weiteren in Präsenz.
Lehrkräfte, UBUS-Fachkräfte, pädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe in weiterführenden Schulen sowie der Beruflichen Qualifizierung
Die Teilnehmenden qualifiziert eigenständig die Methoden aus dem Set „Grüne Koffer“ zur Cannabisprävention anzuwenden (Altersgruppe: 14-25 Jahre)
Cannabisprävention im Unterricht spannend, flexibel und alltagsnah umsetzen. Das „Grüne Koffer – Methodenset Cannabisprävention“ gibt pädagogischen Fachkräften dafür neun interaktive Methoden und passende Materialien an die Hand. Die Fortbildung befähigt Fachkräfte, die Methoden eigenständig und flexibel in unterschiedlichen pädagogischen Kontexten einzusetzen, jeweils angepasst an Zielgruppe, Alter und Situation. Dabei werden unter anderem die Wirkungen und Risiken von Cannabis, rechtliche Aspekte sowie persönliche Einstellungen thematisiert. Das Handbuch unterstützt bei der praktischen Umsetzung und zeigt, wie die Methoden in Unterricht und in bestehende suchtpräventive Konzepte integriert werden können.
Das „Grüne Koffer – Methodenset“ steht den geschulten pädagogischen Fachkräften zur kostenfreien Ausleihe in der Fachstelle Prävention jederzeit zur Verfügung.
Lehrkräfte, UBUS- Fachkräfte, pädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe in weiterführenden Schulen sowie der Beruflichen Qualifizierung
Die Fortbildung berechtigt pädagogische Fachkräfte zur eigenständigen Durchführung des interaktiven Workshops zur Cannabisprävention.
Mit dem interaktiven Workshop „Cannabis – quo vadis“ erhalten pädagogische Fachkräfte sechs interaktive Methoden und Materialen, um mit jungen Menschen über Cannabis ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es, über Aspekte rund um Cannabis zu informieren und dazu anzuregen, die eigene Einstellung zu Cannabis zu reflektieren. Die Übungen informieren über körperliche und psychische Auswirkungen des Cannabiskonsums, verdeutlichen die rechtlichen Folgen und hinterfragen die Haltung zu Cannabis. Auch werden die Auswirkungen von Cannabiskonsum auf Lebensentwürfe thematisiert und ein Perspektivenwechsel mit Bezugspersonen sowie pädagogischen Fachkräften angeregt. Der begleitende Leitfaden sowie Moderationskarten für jede Etappe beinhaltet konkrete Methodenanleitungen zur optimalen Durchführung des Workshops.
Beratungslehrkräfte, Lehrkräfte, UBUS-Fachkräfte, pädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe in Schule, Schulleitung, Elternbeirat und Schüler:innenvertretung
Klarheit und Sicherheit im Umgang mit Substanzkonsum an Schulen. Eine schulische Konsumvereinbarung unterstützt praxisorientiert Lehrkräfte und weitere relevante Personen dabei, bei vermuteten oder beobachteten Konsum von Schülerinnen und Schülern verlässlich und abgestimmt zu handeln. Sie schafft Orientierung im schulischen Alltag, verbindet pädagogische Unterstützung mit notwendigen Maßnahmen und hilft Vorfälle transparent und im Sinne aller Beteiligten bedarfsorientiert zu bearbeiten und Verlauf zu reduzieren. Unterstützend bietet die Fachstelle Prävention eine individuelle fachliche Beratung und Begleitung an, von der Entwicklung über die Implementierung bis hin zur Reflexion im Team. So wird die Konsumvereinbarung nachhaltig verankert und im schulischen Alltag wirksam gelebt. Zudem stellen wir kostenfrei einen Leitfaden als Arbeitshilfe zur Verfügung.
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