Programme

Auflistung der unterschiedlichsten Programme, in denen die Fachstelle Prävention aktiv ist.

Be Smart, don’t start

Zielgruppe

Schüler:innen der Jahrgangsstufe 6-8

Zeitrahmen

2 Schulstunden

Inhalt

Be Smart – Don’t Start  ist ein bundesweiter Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen. Der Wettbewerb verfolgt das Ziel, Schüler:innen darin zu bestärken, erst gar nicht mit dem Rauchen anzufangen oder es rasch wieder einzustellen. Deshalb richtet sich der Wettbewerb insbesondere an Schulklassen, in denen noch nicht oder nur vereinzelt geraucht wird. Als Hauptgewinn winkt den teilnehmenden Klassen eine Klassenfahrt!

Die am Wettbewerb teilnehmenden Schulklassen können einen Workshop der Fachstelle Prävention buchen. Dieser soll mithilfe interaktiver Methoden die „Tabakdistanz“ fördern und den Schüler:innen Antworten auf offene Fragen geben. Die Inhalte (z.B. Inhaltsstoffe von Zigaretten, Rauchen als Abhängigkeit, Informationen zu E-Shishas etc.) können in einem Vorgespräch auf die Situation in der Klasse abgestimmt werden.


Check, wer fährt!

Zielgruppe

Schulen ab der 9. Jahrgangsstufe.

Zeitrahmen

Workshop: 60-90 Minuten

Aktionstage: Die Aktion beginnt jeweils um 10 Uhr, wie lange sie dauert, hängt davon ab, wie viele Klassen bzw. Kurse teilnehmen. Pro Gruppe sollten etwa 20-15 Minuten eingeplant werden.


Inhalt Workshop

Ziel der Unterrichtseinheit ist es, Jugendlichen sachliche und differenzierte Informationen zu geben und sie unter anderem auf Risiken und Konsequenzen von Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss hinzuweisen.

  • Der Führerschein: Bedeutung für Freizeit und Beruf
  • Drogenkonsum und Auswirkungen auf das Fahrverhalten
  • Die rechtliche Situation
  • MPU: Medizinisch-Psychologische Untersuchung
  • Konsum vs. Fahrkonflikt
  • Alternativen: Tipps für drogenfreie Fahrten


Die Unterrichtseinheit wird durch zwei geschulte Studierende geleitet. Die Teilnehmenden erhalten eine Broschüre zur Kampagne „Check, wer fährt!“, die vom Drogenreferat der Stadt Frankfurt in Kooperation mit der Fachstelle Prävention umgesetzt wurde.

Gut zu wissen:

Die Unterrichtseinheit kann nicht individualisiert werden. Dieses Programm wurde von der Fachstelle Prävention in Zusammenarbeit mit dem Drogenreferat der Stadt Frankfurt entwickelt.



Inhalt Aktionstage
Dieses Angebot steht nur im ausgeschrieben Aktions-Zeitraum zur Verfügung.

Um Alkohol und Drogen im Straßenverkehr mit allen Auswirkungen geht es bei den Aktionstagen an Schulen in Frankfurt am Main. Mitarbeiter:innen der Fachstelle Prävention informieren über rechtliche Konsequenzen und bieten jede Menge attraktive Mitmachaktionen, um die Themen lebendig zu vermitteln: Dieses Angebot gilt für alle Schulen ab der 9. Jahrgangsstufe.

Oft wissen Schüler:innen nur wenig über das Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr oder haben irgendwo nur halb richtige oder falsche Informationen aufgeschnappt. Erst bei einem Unfall oder einer positiven Verkehrskontrolle werden die oft erheblichen juristischen und finanziellen Folgen deutlich. Etwa wenn der Führerschein erst nach einer verhängten Sperrfrist gemacht werden kann oder der eben geschaffte Führerschein, der bereits viel Geld verschlungen hat, wieder verloren ist.

Ziel der Aktionstage ist es, Schüler:innen sachlich und differenziert zu informieren und sie dafür zu sensibilisieren, wie riskant Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sind.

Im Auto mit dem Kampagnen-Logo „Check wer fährt!“ fahren die Mitarbeiter:innen der Fachstelle Prävention zum Aktionstag auf dem Schulhof vor. Mit „an Bord“ haben sie die Ausstattung für einen Rauschbrillenparcours, der bei Jugendlichen sehr beliebt ist. Das gilt auch für die weiteren Mitmach-Aktionen und für das Quiz, bei dem die Jugendlichen ihr neues Wissen vertiefen können.




Konsumvereinbarung

Zielgruppe


o Lehrkräfte, UBUS-Kräfte, BLK, Schulleitung

Ggf. Elternbeirat; und Schüler:innenvertretung

Zeitrahmen

über einen längeren Zeitraum

Inhalt

Um ein einheitliches Vorgehen bei vermutetem oder beobachtetem Substanzmissbrauch von Schüler:innen zu gewährleisten, empfiehlt das Staatliche Schulamt Frankfurt am Main den Schulformen Sekundarstufe I und II die Erstellung einer schulischen Konsumvereinbarung. Diese legt ein abgestimmtes, verbindliches und strukturiertes Vorgehen im Umgang mit dem Konsum psychoaktiver Substanzen für die Schule fest und berücksichtigt dabei Hilfs -und Ordnungsaspekte. Bei konsequenter Anwendung hilft sie, Vorfälle im Zusammenhang mit dem Konsum psychoaktiver Substanzen im Kontext Schule im Interesse aller zu bearbeiten und zu reduzieren.

  Leitfaden Konsumvereinbarung